Im Hwange Nationalpark

Unsere letzte Nacht mit den Schweizern verbringen wir in einem hübschen Camp mit Pool (waren wir schon drin), Restaurant (dort essen wir nachher) und WLAN (nutze ich gerade).

Als wir am vergangenen Donnerstagmorgen in den Park fuhren, landeten wir gleich einen Glückstreffer: Ein Serval, eine kleine Raubkatze, strich durchs trockene Gras.

Und wir konnten dann sogar beobachten, wie er ein kleines Beutetier erjagte und davontrug.

Am Abend davor machten wir nur noch eine kleine Runde und saßen an einem Wasserloch auf einer großen Aussichtsplattform. Plötzlich fuhr ein Bus vor und eine ganze Schulklasse stieg aus. Sie waren so leise und geordnet- es war unglaublich!

Alle in Schulkleidung mit Hüten und Kniestrümpfen, die Jungs mit Pullunder und Kravatte. Wir haben ihnen unsere Ferngläser zur Verfügung gestellt und sie haben es ohne Streit und Kampf einander weitergegeben. Ich glaube, mit einer deutschen Schulklasse wäre das bedeutend lauter und lebhafter abgelaufen….

Am nächsten Abend waren wir an einem bei den Elefanten offenbar sehr beliebten Wasserloch. Eine Gruppe nach der anderen kam zum Baden, Planschen, sich mit Schlamm einsuhlen (Sonnenschutz!) und Trompeten. Manchmal war alles schwarz vor lauter Elefanten! Und immer Kleine in allen Größenordnungen dabei – an Nachwuchs fehlt es nicht…allerdings wegen der Trockenheit an Nahrung im machbaren Umkreis. Die Kleinen können offenbar nur 3 km weit laufen.

Wir haben immer versucht, den absolut Kleinsten zu bestimmen: Das dürfte er sein!
Hier gibt’s Muttermilch
Und er legt den schweren Rüssel (50 kg) mal auf dem Stoßzahn ab.
Wir sahen Zebras,…
….Kudus,…
…Büffel – das sieht so schön aus, wenn die Herde wie auf einer langen Schnur gefädelt ankommen
…Giraffen
Das sind mit meine Lieblingstiere

Und viele, viele weitere Tiere, die ich nicht alle so fotografieren konnte, dass es sich gelohnt hätte. Und manchmal möchte man auch einfach nur dasitzen und dieses friedliche, (fast) lautlose Treiben genießen.

Eben waren wir noch bei Krokodilen und Nilpferden.

Da reißt aber jemand das Maul weit auf
Alles voll mit Hippos. Sie tauchen auf und unter, grunzen, blubbern, aber leider kommen sie nicht einmal ganz raus…

Noch eine kleine Anekdote am Rande: Lilian hat mal wieder ein Brot für uns gebacken und stellte den Teig zum Gehen in einem Topf mit Deckel in die Sonne bevor sie zu uns ans nahe Wasserloch kam. Als ich zwischendurch etwas aus dem Auto holen wollte, saß ein frecher Affe neben dem umgekippten Topf…der Teig war fort! Hoffentlich hat er ordentliches Ranzenblitzen bekommen!

Ausschau halten
Auf dem Autodach einen Sundowner genießen
Und wieder geht die Sonne effektvoll unter

Schade, schade, dass ich Euch den Sternenhimmel nicht fotografieren kann…

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