Auf der Fähre

Was ich Euch bisher verschwiegen habe: Wir fahren über den 230 km langen Kariba Stausee mit einer Autofähre! Mir war es ja, ehrlich gesagt, ein bisschen mulmig…

Am Montagmorgen sollen wir um 9.00 Uhr an der Fähre sein. Die Plätze für 2 Autos und 4 Personen sind lange gebucht! Allerdings hat der Karibasee aufgrund der Trockenheit einen historischen Tiefstand und der Anlegeplatz musste verlegt werden. D.h. wir können nicht mehr den Schildern folgen. Wir fragen uns also durch und bekommen immer wieder neue Wege gezeigt. Frage einen Afrikaner niemals nach dem Weg! Er erklärt ihn Dir ohne zu wissen, wo Du eigentlich hin möchtest….Nach einigem Hin- und Herfahren und Kehrtwendungen bietet sich ein hilfsbereiter Simbabwer an, mit uns dorthin zu fahren. Der Weg, den wir dann nahmen, war…war eigentlich gar kein Weg! Man kann das nicht beschreiben, man muss es gesehen haben! Aber wir kamen dann pünktlich an der Fähre an, alle Autos wurden verladen und los ging es auf die 22 Stunden lange Überfahrt!

Da liegt sie die Sea Lion
Ca. 10 Autos unten drin und 20 Personen oben drauf: Es gab eine hervorragende Verpflegung, sehr bequeme Schlafsessel und Matratzen, auf denen man unter freiem Himmel schlafen durfte. Das haben wir natürlich gemacht und es war bisher meine beste Nacht!
Noch im Hafen
Vorbei an tuckernden Fischerbooten

Und das Beste: Der Manager hat gefragt, ob jemand Lust auf einen Swim hätte! Da waren wir natürlich gleich dabei und so hielt das Schiff für ca. eine halbe Stunde an, wir konnten hinten über eine Leiter ins Wasser und durften uns erfrischen. Die Krokodile waren weit entfernt am Ufer und hatten keine Ahnung, was da für Leckerbissen in der Mitte des Sees schwammen 😉

Das Bild dazu wird nachgeliefert…

Und hier ist das versprochene Foto von unserem Bad im Karibasee hinter unserer Fähre
Ein weiterer atemberaubender Sonnenuntergang
Wir nähern uns dem Ziel. Auch hier liegen Boote auf dem Trockenen, da ca. 2 m Wasserhöhe fehlen
Da geht’s gleich von Boed
So einen wilden Haufen würde kein deutscher Seemann dulden 😉
Festmachen auf afrikanisch
Das Dachzelt wird wieder montiert und weiter geht’s!

Alles in allem: Ein weiteres, schönes Abenteuer auf unserer Reise!

Morgen fahren wir in den Hwangepark. Keine Ahnung, ob wir irgendwo Netz haben. Macht Euch also bitte keine Sorgen, wenn Ihr erst in einer Woche wieder von mir hört.

Es wird alles nachgeliefert – versprochen!

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