Gestern mussten wir eine lange Strecke fahren: 520 km. Und dafür haben wir 10 Stunden, inkl. 1 Stunde Pausen, benötigt. Die ersten 280 km waren Teerstrasse, aber mit viel LKW-Verkehr und Ortschaften. Dann ging es weiter mit Teerstrasse, aber einer sehr löchrigen. Höchstgeschwindigkeit max. 40/50 km/h. Nach einigen holprigen km kam die Gravelroad, also fester Sand. Da ging es etwas flotter und die letzten 70 km wieder Teer. Diese Strecke über Sambia war uns empfohlen worden, da die entsprechenden Straßen in Simbabwe noch schlechter seien. Bedeutet halt auch zweimal Grenzübertritt…nervig! Und an den Mautstellen in Sambia gingen keine Dollar, nur sambesische Kwacha (sprich: Quatscha 🤣) Und die hatten wir nicht….naja irgendwie geht’s immer. (@ Dejan: Der Mautkassierer hatte übrigens groß Louis Vuitton auf dem T-Shirt stehen 😂





Die lange Fahrt war sehr abwechslungsreich und kurzweilig und wir hatten viel zu lachen.
Am Rand eines dieser Dörfer stand plötzlich ein Hinweisschild für einen Zebrastreifen, der natürlich nicht existierte. Erstens Gravelroad, zweitens , wer sollte da anhalten? Uns sind vielleicht 5 Autos entgegengekommen.
Und plötzlich standen wir vor einer Straßensperre, rechts eine Blechhütte, wo Checkpoint draufstand. Nach dem ersten Schreck hat Martin gehupt, dann kam einer angerannt, lachte und hat das Tor geöffnet. Ich glaube, die wollten da tatsächlich nur ein bisschen Abwechslung und Spaß haben…

Auf der Fahrt kauften wir von einer Familie ein Holzkohlepaket (a. Foto) das dort überall angeboten wird. Damit wir im Mana Pools Feuer machen und grillen können. Es war eine Mordsaktion, den Sack auf dem Autodach zu befestigen und er musste mehrmals unterwegs nachgezurrt werden. Beim Grenzübertritt nach Simbabwe hat ihn der Schrankenöffner gesehen und meinte: Holzkohle dürfen wir nicht nach Simbabwe einführen. Also mussten wir ihn abladen (er half dabei) und dalassen. Wir vermuten, dass bei ihm gestern Abend gegrillt wurde….
Morgen treffen wir nun die Schweizer und sind dann jeweils 5 Nächte im Mana Pool NP und den Hwange NP (falls ihr googeln wollt). Dort sind wir weit weg von Zivilisation und damit von Strom und Netz. Dazwischen werden wir nochmal eine Nacht hier in diesem Camp sein, von wo ich mich wieder melden werde, sicher mit vielen neuen Tierfotos….


Hinterlasse einen Kommentar