Mit der Kalahari fing die Safari eigentlich erst richtig an: Hier hatten wir an den Wasserlöchern oder an der Strecke viele Tierbegegnungen. Hier brauchten wir im Schnitt für 25 km eine Stunde, weil wir über sandige Pisten fuhren. Hier übernachteten wir einsam auf einem zugeteilten Stellplatz weit weg von allem. Hier sahen wir wunderwunderschöne Sonnenuntergänge, wie man sie, glaube ich, auch nur in Afrika sieht. Und hier bestaunten wir unglaubliche Sternenhimmel. Da wird man ganz klein und ehrfürchtig vor diesem Anblick: Sterne über Sterne, runter bis zum Horizont und natürlich die Milchstraße!
Als wir am Dienstag am Gate der Kalahari rasteten, stand doch dort ein Safarifahrzeug mit deutscher Nummer! Da denkt man, man sieht nicht recht! Die Besitzer hatten es von Hamburg nach Kapstadt verschifft und waren nun auch schon einige Wochen damit unterwegs.
Heute ist Freitag, der 4.10. und wir sind wieder in der Zivilisation. Und jetzt gibt’s ein paar Fotos von den letzten 3 Tagen in der Kalahari.








Und wo sind nun die Löwen? Ich muss Euch leider sagen, dass wir keinen zu sehen bekommen haben. Wir standen stundenlang am Wasserloch, aber kein Löwe!
Aber wir besuchen ja noch mehr Nationalparks und irgendwo wird uns doch einer über den Weg laufen!
Info für alle, die wegen der Tiere Angst um uns machen: Man fährt nur im Auto (Allrad) durch den Busch und steigt auf keinen Fall aus. Außer wenn man dann auf seinem zugewiesenen Platz zum Campen steht. Siehe nächstes Kapitel…


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